Acceptable Use Policy (AUP)
Richtlinie zur akzeptablen Nutzung der JURO Digital GbR // Stand: 02. Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AUP gilt für sämtliche von JURO Digital angebotenen, vermittelten oder bereitgestellten IT- und Infrastrukturdienstleistungen, insbesondere für:
- Webhosting, Webspace und Webseitenhosting
- Virtuelle Server (VPS, vServer, KVM-Server, Cloud-Server)
- Dedicated Server, Bare-Metal- und Root-Server
- Gameserver und interaktive Gaming-Infrastrukturen
- TeamSpeak-, Discord-Bot- und sonstige Voice-/Kommunikationsserver
- Speicher-, Datenbank- und Cloud-Dienste
- Domains, DNS-Verwaltung und damit verbundene Webservices
- Netzwerk-, Transit-, IP- und Rechenzentrumsinfrastrukturleistungen
- Reseller-Produkte und weitervermietete Hosting-Dienste
- Sonstige gegenwärtige oder zukünftige Hosting- und Serverangebote von JURO Digital.
(2) Die Richtlinie gilt gleichermaßen für Verbraucher (B2C) wie für gewerbliche Kunden bzw. Unternehmer (B2B).
(3) Gewährt der Kunde Dritten (z.B. Mitarbeitern, Endnutzern, Spielern oder Sub-Kunden) Zugriff auf bereitgestellte Dienste oder Systeme, so haftet der Kunde dafür, dass diese Dritten die Bestimmungen dieser AUP vollumfänglich einhalten.
§ 2 Allgemeine Anforderungen & Rechtstreue
(1) Die Dienstleistungen von JURO Digital dürfen ausschließlich für rechtlich zulässige Zwecke verwendet werden.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche auf seine Nutzung anwendbaren gesetzlichen Vorschriften strikt einzuhalten. Dies umfasst insbesondere das materielle Recht der Bundesrepublik Deutschland, unmittelbar geltendes Recht der Europäischen Union (u.a. DSGVO, Digital Services Act / DSA, Urheberrecht, TDDDG) sowie, soweit anwendbar, internationale Vorschriften und die Rechtsordnung des Abruflandes.
(3) Die rein technische Möglichkeit, bestimmte Daten oder Inhalte auf Systemen von JURO Digital zu speichern, Softwareprogramme auszuführen oder Netzwerkports zu öffnen, begründet in keinem Fall die rechtliche oder vertragliche Gestattung der jeweiligen Nutzung durch JURO Digital.
§ 3 Zulässige Nutzung
Grundsätzlich zulässig ist jede Nutzung im vertraglich vereinbarten Rahmen, die:
- vollständig rechtmäßig ist und geltende Rechtsvorschriften wahrt,
- keine Rechte Dritter (insbesondere Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder Eigentumsrechte) verletzt,
- keine Gefährdung, Störung oder Destabilisierung unserer Infrastruktur oder der Systeme anderer Nutzer verursacht,
- keine unverhältnismäßige oder vertragswidrige Belastung unserer Systeme, Uplinks oder Netzwerke hervorruft,
- nicht gegen diese AUP, unsere AGB oder sonstige Individualvereinbarungen verstößt.
Hierzu gehören beispielsweise der Betrieb regulärer Webseiten, Onlineshops, legitimer Unternehmensanwendungen, Entwicklungsumgebungen, Gameserver, Community-Projekte, relationaler/nicht-relationaler Datenbanken und anderer üblicher Hosting-Anwendungen.
§ 4 Verbotene Nutzung & Strikte Null-Toleranz
Die Nutzung unserer Infrastruktur für rechtswidrige, betrügerische, missbräuchliche, reputationsschädigende oder schädliche Aktivitäten ist ausnahmslos untersagt. JURO Digital verfolgt eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber den nachfolgenden Handlungen:
1. Schadsoftware, Cyberangriffe & Sabotage
Das Speichern, Betreiben, Ausführen, Verteilen oder Unterstützen von:
- Malware, Viren, Würmern, Trojanern, Ransomware, Spyware, Keyloggern oder Credential-Stealern,
- Botnet-Infrastrukturen (z.B. Command-and-Control-Server / C2, Dropper, Mirai-Nodes, Zombie-Clients),
- DDoS- oder DoS-Angriffen (sowohl ausgehend als Ausgangspunkt als auch eingehend durch bewusstes Provozieren),
- Portscans, Vulnerability-Scans, Netzwerk-Sniffing oder unbefugter Ausspähung fremder Systeme,
- Brute-Force-Angriffen, Credential Stuffing oder Wörterbuch-Angriffen,
- Exploit-Versuchen, Zero-Day-Ausnutzung oder dem gezielten Umgehen fremder Sicherheitsmechanismen,
- Unbefugtem Eindringen in Netzwerke, Computer oder Konten (Hacking / Cracking),
- Jeglicher Bereitstellung von Infrastruktur, die Cyberangriffe ermöglicht oder fördert.
Sicherheitsforschung, Penetrationstests oder Stresstests auf unserer Infrastruktur sind streng verboten, es sei denn, alle betroffenen Systeme gehören nachweislich dem Kunden UND es liegt eine vorherige schriftliche Genehmigung von JURO Digital vor.
2. Phishing, Betrug & Scam
Untersagt sind jegliche betrügerische oder täuschende Aktivitäten, insbesondere:
- Phishing-Webseiten und das Nachbilden fremder Webseiten, Bankportale, Marktplätze oder Login-Masken,
- Fake-Shops, betrügerische Gewinnspiele oder unlautere Abo-Fallen,
- Krypto-Scams, gefälschte Investment-Plattformen, Wallet-Drainer oder betrügerische Smart Contracts,
- Identitätsdiebstahl und arglistige Täuschung über die Identität eines Unternehmens oder einer natürlichen Person,
- Kreditkartenbetrug, Zahlungsbetrug oder die Verwendung unberechtigt erlangter Kontodaten.
3. Spam & Unerwünschte Massenkommunikation
Unsere Infrastruktur darf nicht zum Versand von unaufgefordertem Spam oder missbräuchlicher Massenkommunikation verwendet werden:
- Unerwünschte Werbe-E-Mails (UCE / SPAM) und unaufgeforderte Massenmails (UBE),
- Verwendung gekaufter, gemieteter oder mittels Harvestern extrahierter Empfängerlisten,
- Massenversand ohne nachweisbare ausdrückliche vorherige Einwilligung (Double-Opt-In),
- Betrieb offener E-Mail-Relays, offener Proxies oder ungesicherter Tor-Exit-Nodes,
- Spamming in Foren, Gästebüchern, Chats oder VoIP-Netzwerken.
4. Schwerste rechtswidrige Inhalte & Kinderschutz (Absolute Null-Toleranz)
Das Hosten, Speichern, Verlinken oder Verbreiten folgender Inhalte führt zur sofortigen Abschaltung und unverzüglichen Behördenalarmierung (§ 12):
- Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche (Kinderpornografie / CSAM gem. §§ 184b, 184c StGB) – absolute Null-Toleranz mit sofortiger Einleitung strafrechtlicher Schritte,
- Rechtswidrige extremistische, verfassungsfeindliche oder terroristische Inhalte und Propaganda (§§ 86, 86a, 129a StGB),
- Strafbare Gewaltandrohungen, Anleitungen zu schweren Straftaten, Mord- oder Bombendrohungen (§§ 126, 241 StGB),
- Volksverhetzende und rassistische Inhalte (§ 130 StGB),
- Inhalte, deren Verbreitung aufgrund gerichtlicher oder behördlicher Anordnung untersagt ist.
5. Urheber- & Schutzrechtsverletzungen
Die vorsätzliche oder grob fahrlässige Verletzung fremder Schutzrechte ist verboten. Dies betrifft insbesondere illegale Downloadportale, Warez-Seiten, unlizenzierte Software- und Torrent-Verteilung, Piraterie-Plattformen sowie nicht genehmigte IPTV- oder Streaming-Angebote.
§ 5 Missbrauch von Netzwerkressourcen
Untersagt ist jede Aktivität, die den sicheren oder stabilen Betrieb unserer Infrastruktur, unserer Netzbetreiber oder dritter Provider beeinträchtigt oder gefährdet. Dies umfasst insbesondere:
- Vorsätzliche Netzwerküberlastung (SYN-Flooding, UDP-Flooding, Amplification-Angriffe),
- Fälschung von Netzwerkdaten, Header-Manipulation und IP-Spoofing,
- Nutzung von IP-Adressen, die dem Kunden nicht explizit zugewiesen wurden,
- Manipulation von Abrechnungssystemen, Traffic-Zählern oder Routing-Protokollen,
- Umgehung von vertraglich festgelegten Bandbreiten-, Port- oder Sicherheitslimits.
Der Kunde darf keine technischen Mechanismen einsetzen, um Schutzsysteme oder Kontingente von JURO Digital zu umgehen.
§ 6 Ressourcennutzung & Fair Use
(1) Bei gemeinsam genutzter Infrastruktur (z.B. Standard-vServer, Shared Webhosting) gilt das Gebot gegenseitiger Rücksichtnahme (Fair-Use-Prinzip). Eine Nutzung, die dauerhaft unverhältnismäßig viele Systemressourcen beansprucht und dadurch andere Kunden auf demselben Wirtssystem beeinträchtigt, ist untersagt.
(2) Als unzulässige Überlastung gelten u.a. dauerhaft extreme CPU-Vollauslastung ohne gebuchte Dedicated-Kerne, ununterbrochene Festplatten-I/O-Dauerlast (z.B. durch Dauer-Benchmarking oder Krypto-Plotting) sowie das Ausführen von Krypto-Mining-Software (z.B. Monero/Bitcoin-Mining) auf Shared-Systemen ohne gesonderte schriftliche Genehmigung.
(3) Bei Produkten mit ausdrücklich garantierten oder dedizierten Ressourcen (z.B. Dedicated Server) gelten die jeweiligen Produktvereinbarungen. Soweit technisch und wirtschaftlich zumutbar, wird JURO Digital den Kunden vor einer Drosselung über ungewöhnliche Ressourcenauslastungen informieren.
§ 7 Sicherheitsverantwortung des Kunden
(1) Der Kunde ist für die administrative Absicherung seiner gemieteten Server, Anwendungen und Webseiten eigenverantwortlich zuständig.
(2) Hierzu gehört insbesondere:
- die Verwendung kryptografisch starker und einzigartiger Passwörter,
- die strikt vertrauliche Behandlung von Zugangsdaten und SSH-Keys,
- die Aktivierung von Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), wo immer verfügbar,
- die kontinuierliche Aktualisierung aller installierten Betriebssysteme, Skripte, Plugins und Content-Management-Systeme (Patch-Management),
- das unverzügliche Schließen bekannt gewordener Sicherheitslücken (CVEs),
- die Erstellung regelmäßiger, extern gesicherter Datensicherungen (Backups).
(3) Wird ein Kundensystem kompromittiert oder als Angriffsursprung missbraucht, ist JURO Digital berechtigt, das System zum Schutz der Gesamtinfrastruktur sofort und unangekündigt vom Netz zu trennen (Quarantäne).
§ 8 Untervermietung, Reselling & Verantwortung für Dritte
(1) Soweit ein Produkt die Weitervermietung, Unterlizenzierung oder Bereitstellung an Endnutzer erlaubt (z.B. Reseller-Hosting oder öffentlich zugängliche Gameserver), bleibt der Kunde gegenüber JURO Digital der alleinige Vertragspartner.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die Bestimmungen dieser AUP in seine eigenen Kunden- und Nutzungsverträge einzubinden und deren Einhaltung durch geeignete Maßnahmen durchzusetzen.
(3) Verstöße eines Endkunden, Spielers oder Unterbenutzers werden dem Kunden von JURO Digital in vollem Umfang zugerechnet.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, gegen ihm bekannt gewordenen Missbrauch unverzüglich wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
§ 9 Meldung von Missbrauch (Abuse-Desk)
Hinweise auf rechtswidrige Inhalte oder missbräuchliche Nutzung unserer Netzwerke können jederzeit an unsere zentrale Abuse-Stelle gemeldet werden:
Eine qualifizierte Abuse-Meldung sollte folgende Angaben enthalten:
- die betroffene IP-Adresse oder Domain aus unserem System,
- Datum, Uhrzeit und Zeitzone (bevorzugt UTC) des Vorfalls,
- präzise Beschreibung des Vorfalls und Art des Missbrauchs,
- vollständige Logauszüge, E-Mail-Header oder Beweissicherungen.
§ 10 Überwachung, Prüfung & Protokollierung
(1) JURO Digital führt keine anlasslose, flächendeckende oder inhaltliche Überwachung privater Kundendaten durch. Das Fernmelde- und Datengeheimnis wird gewahrt.
(2) JURO Digital ist berechtigt, technische Betriebs-, Verkehrs- und Sicherheitsprotokolle im gesetzlich zulässigen Rahmen zu verarbeiten, soweit dies erforderlich ist, um Angriffe abzuwehren, Systemstörungen zu beheben, Missbrauch festzustellen und gesetzliche Verpflichtungen (u.a. DSA, DSGVO) zu erfüllen.
(3) Bei konkreten Anhaltspunkten für einen Verstoß gegen diese AUP oder geltendes Recht ist JURO Digital berechtigt, angemessene Prüfmaßnahmen durchzuführen, um den Sachverhalt aufzuklären und Gefahren für Systeme Dritter abzuwenden.
§ 11 Maßnahmen und Sanktionen bei Verstößen
Bei einem tatsächlichen oder begründet vermuteten Verstoß gegen diese AUP kann JURO Digital abhängig von Schwere, Ausmaß und Dringlichkeit folgende Maßnahmen ergreifen:
- Schriftliche Aufforderung zur sofortigen Beseitigung des Verstoßes (Abmahnung),
- Temporäre Sperrung einzelner Ports, Protokolle oder IP-Adressen,
- Vorübergehende vollständige Deaktivierung / Sperrung des betroffenen Servers oder Accounts,
- Sperrung oder Entfernung rechtswidriger Inhalte,
- Sofortige, unangekündigte Stilllegung / Trennung vom Netz bei akuter Gefährdung oder schwerwiegenden Straftaten,
- Außerordentliche, fristlose Kündigung des Vertragsverhältnisses,
- Dauerhafte Sperrung und Erteilung eines virtuellen Hausverbots für sämtliche Dienste der JURO Digital GbR.
Bei einer berechtigten Kündigung wegen eines schuldhaften AUP-Verstoßes besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen oder Guthaben.
§ 12 Behördenzusammenarbeit, Sofortige Alarmierung & Datenweitergabe
(1) Recht und Pflicht zur sofortigen Behördenalarmierung
Bei Bekanntwerden, Vorliegen oder begründetem Verdacht von strafbaren Handlungen – insbesondere bei:
- Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder / Kinderpornografie (CSAM gem. §§ 184b, 184c StGB),
- Gewerbsmäßigem oder bandenmäßigem Betrug, Scam, Phishing, Ransomware, Botnets oder Cyberangriffen (§§ 202a, 202b, 202c, 263, 263a StGB),
- Terroristischen Aktivitäten, verfassungsfeindlicher Propaganda, Volksverhetzung oder schweren Gewalt- und Tötungsdrohungen (§§ 86, 86a, 129a, 130, 241 StGB),
- Erpressung, digitaler Sabotage (§ 303b StGB) oder Geldwäsche –
ist JURO Digital ausdrücklich berechtigt und wird hiervon unmittelbar Gebrauch machen, die zuständigen staatlichen Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden (Polizei, Staatsanwaltschaft, Landeskriminalämter, Bundeskriminalamt / BKA, Zentrale Ansprechstellen Cybercrime / ZAC, CERT-Bund sowie internationale Ermittlungsstellen) sofort und ohne vorherige Ankündigung, Verwarnung oder Anhörung des Kunden zu alarmieren und umfassend Strafanzeige zu erstatten.
(2) Vollumfängliche Übergabe aller relevanten Daten (inkl. Serverdateien & Logs)
Zur Aufklärung der Tat, Täteridentifikation, Gefahrenabwehr und gerichtsfesten Beweissicherung ist JURO Digital berechtigt und verpflichtet, den ermittelnden Behörden sämtliche relevante Daten, Beweismittel und Dokumentationen vollumfänglich zur Verfügung zu stellen. Dies umfasst ausdrücklich:
- Sämtliche auf den Servern, Speichern oder Datenbanken des Kunden befindlichen Serverdateien, Dateiinhalte, Softwarecodes, Verzeichnisstrukturen, Datenbank-Dumps, Snapshots und System-Backups,
- Vollständige Server-, Verbindungs- und Zugriffs-Logfiles inklusive genauer Zeitstempel, Quell- und Ziel-IP-Adressen, Port-Informationen, Routing-Protokollen und Traffic-Statistiken,
- Sämtliche Kunden- und Stammdaten (vollständiger Name, Firmenbezeichnung, Melde- und Geschäftsanschriften, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Account-Historie, Verifizierungsdaten und IP-Adressen bei der Registrierung/Bestellung),
- Sämtliche Zahlungs- und Transaktionsdaten (verwendete Zahlungsmethoden, Transaktions-IDs, Bank- und Kreditkartenreferenzen, Rechnungsdaten),
- Sämtliche Support-Tickets, Korrespondenzen, Chats und Kommunikationsprotokolle zwischen dem Kunden und JURO Digital.
(3) Unverzügliche Stilllegung, Beschlagnahme & Quarantäne
Server, Accounts oder Netzwerksegmente, die Gegenstand behördlicher Ermittlungen sind oder über die akute Straftaten begangen werden, werden durch JURO Digital unverzüglich vom Netz getrennt, in Quarantäne überführt und für eine behördliche Beschlagnahme bzw. forensische Sicherung schreibgeschützt konserviert.
(4) Ausschluss von Herausgabe-, Wiederherstellungs- & Erstattungsansprüchen
Wurden Systeme, Dateien oder Speicherinhalte im Zuge behördlicher Maßnahmen beschlagnahmt, gesichert oder aufgrund strafbarer Handlungen stillgelegt, besteht seitens des Kunden gegenüber JURO Digital keinerlei Anspruch auf Herausgabe, Einsichtnahme, Export, Migration oder Wiederherstellung dieser Daten. Jeglicher Anspruch auf Rückzahlung, Minderung oder Erstattung noch offener Prepaid-Guthaben, Einzahlungen oder Restlaufzeiten ist vollständig ausgeschlossen.
(5) Zivilrechtliche Schadensersatzansprüche & Kostenübernahme
JURO Digital behält sich ausdrücklich vor, sämtliche Schäden, Gutachter- und Forensikkosten, Rechtsanwalts- und Verfahrenskosten, Gebühren für IP-Delisting auf globalen Blacklists sowie alle Aufwendungen zur Beseitigung der Störung gegenüber dem Kunden bzw. den handelnden Personen in voller Höhe zivilrechtlich geltend zu machen.
§ 13 Umgehungsverbot (Ban Evasion)
Nach einer Sperrung, Kündigung oder einem Ausschluss durch JURO Digital ist es dem Kunden und dessen Verantwortlichen untersagt, technische oder organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, um die ausgesprochene Sperre zu umgehen.
Dies beinhaltet insbesondere die Registrierung neuer Kundenkonten unter Angabe falscher Daten, über Strohmänner, mittels VPN/Proxies oder mit abweichenden Zahlungsmethoden.
Konten, die zur Umgehung von Sperren angelegt werden, werden bei Bekanntwerden sofort und ohne Anspruch auf Rückzahlung von Guthaben gelöscht.
§ 14 Haftung und Freistellung durch den Kunden
(1) Der Kunde trägt die uneingeschränkte Verantwortung für alle Inhalte, Programme, Skripte und Aktivitäten, die über seine Accounts, Server oder zugewiesenen IP-Ressourcen ausgeführt werden.
(2) Der Kunde hat JURO Digital unverzüglich in Kenntnis zu setzen, sobald ihm Anhaltspunkte für eine unbefugte Nutzung seiner Zugänge oder eine Kompromittierung seiner Server bekannt werden.
(3) Der Kunde stellt die JURO Digital GbR, deren Gesellschafter, Erfüllungsgehilfen und Vorlieferanten von allen Ansprüchen Dritter (einschließlich Schadensersatzforderungen, behördlichen Bußgeldern sowie angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung) auf erstes Anfordern frei, die aus einer Verletzung dieser AUP oder geltenden Rechts durch den Kunden resultieren.
§ 15 Änderungen dieser Richtlinie
JURO Digital behält sich vor, diese Richtlinie zur akzeptablen Nutzung anzupassen, sofern dies aufgrund:
- gesetzlicher oder regulatorischer Änderungen,
- neuer technischer Entwicklungen oder veränderter Bedrohungslagen,
- neuer Formen von Cyberkriminalität oder Missbrauch,
- Erweiterungen, Anpassungen oder Modernisierungen unserer Dienstleistungen
erforderlich wird. Wesentliche Änderungen werden bestehenden Vertragspartnern in Textform oder über das Kundenportal mitgeteilt.
§ 16 Kontakt & Ansprechpartner
Bei Fragen zu dieser Richtlinie, zur Zulässigkeit geplanter Vorhaben oder zur Meldung von Missbrauchsfällen wenden Sie sich bitte an:
JURO Digital GbR
Nachkamp 22
48324 Sendenhorst
Deutschland